




Was ist Malografie
Meine Arbeitsweise
Ich fotografiere in hoher Auflösung – geleitet von Fragen: Was ist spannend an diesem Objekt, dieser Situation, diesen Menschen, diesem Raum? Was ist offensichtlich, was versteckt sich im Detail? Aus vielen Aufnahmen entstehen später Motivvarianten am Rechner und als Papiercollage. Die Fotos werden in Schwarz-Weiß umgewandelt und mit einer Körnung versehen – angelehnt an die analoge Dunkelkammer.
Aus verschiedenen Aufnahmen wähle ich einzelne Elemente aus, drucke sie spiegelverkehrt auf dünnes Papier und übertrage sie mit einer Emulsion auf die Leinwand. Nach dem Trocknen wird das Papier abgerieben, bis nur noch der Toner bleibt.
Mit Acrylfarbe, Stiften, Kratzschwamm und grafischen Elementen entsteht das eigentliche Werk – offen und arrangierbar bis zum Schluss. Diese Vorgehensweise gibt mir die größtmögliche Freiheit.
Das Fotografieren ist für mich kein Vor-Schritt, sondern Teil des Gestaltungsprozesses selbst – weshalb ich in der Regel kein fremdes Bildmaterial verwende. Mittlerweile habe ich ein großes Bildarchiv, aus dem ich immer neu schöpfen kann. Begonnen habe ich mit Oldtimern: Sportwagen und klassische Automobile faszinieren mich als Designobjekte und fahrende Zeitzeugen seit Langem.
Seit 2025 öffne ich mich bewusst auch anderen Themen.

